Im Rahmen der Sport Austria Finals in Wien fanden am Fronleichnams-Wochenende von 4. bis 7. Juni 2026 neben 45 weiteren Sportarten auch die Staatsmeisterschaften im Racketlon (Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis) statt.
Mit dabei bei diesem Großevent in der Bundeshauptstadt war auch Emanuel Schöpf vom SV Nußdorf-Debant.
Im Herren-Doppel-Bewerb konnte er sich mit seinem Partner Jonas Grafeneder aus Graz souverän in das Halbfinale spielen, wo sie auf die Titelverteidiger aus dem Vorjahr trafen. In einer bis zuletzt offenen Begegnung setzten sie sich schlussendlich mit +2 Punkten gegen die Nationalkaderathleten durch. Im Finale folgte dann wiederum ein eng umkämpftes Match, in dem die Nachwuchstalente Markus Perschinka und Leonhard Prager groß aufspielten. Vor allem im Tennis erwischten diese einen Traumtag und sicherten sich so ihren ersten Staatsmeistertitel in der Elite-Klasse. Emanuel und Jonas konnten sich nach einer starken Leistung über die Silbermedaille freuen.
Im Herren-Einzel trat Emanuel als Titelverteidiger an. Im ersten Spiel konnte er sich mit klaren Siegen in den Disziplinen Tischtennis und Squash, sowie beachtlich erreichten 9 Punkten im Badminton gegen den derzeit im österreichischen Badminton Nationalkader stehenden Gustav Andree durchsetzen. Im Viertelfinale kam es erneut zum Aufeinandertreffen mit Markus Perschinka, den Emanuel auch aus der Tiroler Landesliga im Badminton bereits gut kennt. Der ursprünglich aus Vorarlberg stammende Racketkünstler konnte sich an diesem Tag in allen Disziplinen durchsetzen und so den Halbfinaleinzug fixieren. Dort konnte Emanuel abermals seine ganze Routine ausspielen und Nachwuchshoffnung Romeo Sam in die Schranken weisen.
Im Finale stand ihm dann etwas überraschend Johannes Sgiarovello gegenüber, der ungesetzt in sein erstes Endspiel eingezogen ist. Gegen den Tischtennis-Spezialist musste sich Emanuel im Tischtennis mit 14:21 geschlagen geben, ehe er mit einer souveränen Leistung im Badminton mit 21:4 seine Favoritenrolle untermauerte. Im Squash konnte er dann ebenfalls die Ballwechsel dominieren und sich mit 21:6 durchsetzen. So sicherte sich Emanuel Schöpf in eindrucksvoller Manier seinen insgesamt 6. Staatsmeistertitel im Einzel, dieses Mal sogar ohne zum Tennisschläger greifen zu müssen!
Einen besonderen Rahmen boten die am Wiener Rathausplatz durchgeführten Siegerehrungen.

























Fotos (c) Gepa Pictures

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